Sunday, August 31, 2008

Liveticker Chemnitzer FC vs. Türkiyemspor



+++Meldung+++
0:0 nach zehn Minuten. Türkiyem gut im Spiel, mit der ersten Ecke des Spiels. Torgefahr bisher kaum
0:0 nach 20 Minuten. Türkiyem hat das Spiel im Griff.
0:1 Süyleman schiesst Türkiyem 1:0 in Front.
1:1 wieder eine Standardsituation. Eckball und Tor für Chemnitz
weiter 1:1 nach 56 Minuten. Chemnitz hat jetzt mehr vom Spiel und Torchancen
weiter 1:1 nach 65 Minuten Türkiyem mit drei gelben Karten. In der 1. Hz hat Florian gelb gesehen und jetzt Denis und Henning
noch 10 Minuten und weiter 1:1 . Angelo wurde eingewechselt und bekam bevor er überhaupt mitspielt gelb
1:2 und wieder Hakan
1:2 gewinnt Türkiyem. riesenjubel über den ersten Dreier. Vorlage für Hakans Tor kam durch einen langen paß von Erkut


Anmerkung: Eine Gruppe von Chemnitz-"Fans" intoniert fleissig während des Spiels rechtsextreme Parolen und Liedgut. Die zur Zeit von Neonazis forcierte Parole "Todesstrafe für Kinderschänder", ein Lied der verbotenen Band Landser, sowohl "Berlin bleibt deutsch" und "Juden Berlin" gehörten zum Standard. Bemerkenswert das der Stadionsprecher an den Parolen nichts anstössiges fand und erst bei "Juden Berlin" die Zuschauer aufforderte dies zu unterlassen.


Heute ab 14 Uhr gibt es wieder den Liveticker für Türkiyemsporfans hier auf dieser Website. Spielbeginn ist um 14 Uhr.
Beide Teams sind nur mit einem Pinkt in die Regionalliga gestartet, besonders die Gastgeber sind mit einem Etat von weit über 2. Mio. Euro unter Zugzwang und fast schon zum Siegen verdammt. Türkiyem als Underground-Team der Liga wäre mit einem Punkt auch zufrieden.
Das Spiel wurde vom DFB im Vorfeld als Risikospiel eingestuft, auf Einladung des Fördervereins Türkiyemspor, wird Türkiyemspor begleitet von Beobachtern. Unter den Beobachtern ist der integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Günter Piening, als auch Vertreter des Lesben- und Schwulenverbandes Deutschland (LSVD) Berlin Brandenburg und Journalisten. Das Teile der Chemnitzer "Fans" anders ticken als Fußballfans, stellten mehrere hundert Chemnitzer erst vor einer Woche in Hamburg eindrucksvoll dar, wo sie vom Bahnhof Nazi-Parolen skandierend, den Weg zum Stadion in eine rechtsextreme Demonstration verwandelten.

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